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AGB

Lieber Gast, ich freue mich, dass Sie Ihren Urlaub in meiner Stadt/Region verbringen wollen.

Allgemeine Geschäftsbedingungen Gastaufnahmebedingungen für Beherbergungsleistungen



§ 1 Abschluß des Gastaufnahmevertrages / Beherbergungsvertrages

  • Der Gastaufnahmevertrag ist verbindlich abgeschlossen, wenn die Unterkunft bestellt und zugesagt oder kurzfristig bereitgestellt wird.
  • Die verbindliche Buchung kann schriftlich oder per E-Mail erfolgen. Im Interesse der Vertragsparteien sollte die Schriftform gewählt werden.
  • Die Buchung erfolgt durch den buchenden Gast auch für alle in der Buchung mit aufgeführten Personen, für deren Vertragsverpflichtungen der buchende Gast wie für seine eigenen Verpflichtungen einsteht, sofern er eine entsprechende gesonderte Verpflichtung durch ausdrückliche und gesonderte Erklärung übernommen hat.



§ 2 Leistungen, Preise und Bezahlung

  • Die vom Beherbergungsbetrieb geschuldeten Leistungen ergeben sich ausschließlich aus dem Buchungsangebot in Verbindung mit den Angaben auf der Internetseite.
  • Die auf der Internetseite angegebenen Preise sind Endpreise und schließen alle Nebenkosten ein, soweit nichts anderes vereinbart ist.
  • Der vereinbarte Preis, einschließlich aller Nebenkosten, ist am Tage der Anreise fällig, soweit nicht anderes vereinbart ist. Der Beherbergungsbetrieb ist berechtigt, Anzahlungen zu verlangen oder Zwischenrechnungen zu stellen.



§ 3 Rücktritt

  • Der Abschluß des Gastaufnahmevertrages verpflichtet beide Vertragspartner zur Erfüllung des Vertrages, gleichgültig, für welche Dauer der Vertrag abgeschlossen ist. Ein einseitiger, kostenfreier Rücktritt seitens des Gastes von einer verbindlichen Buchung ist ausgeschlossen, es sei denn, die Inhaber des Beherbergungsbetriebes erklären ausnahmsweise Ihre Zustimmung.
  • Tritt der Gast vom Vertrag zurück, ist er verpflichtet, unabhängig vom Zeitpunkt und vom Grund des Rücktritts, den vereinbarten oder betriebsüblichen Preis zu zahlen. Die Inhaber des Beherbergungsbetriebes müssen sich jedoch ersparte Aufwendungen auf den Erfüllungsanspruch anrechnen lassen. Statt Erfüllung können die Inhaber des Beherbergungsbetriebes pauschale Stornogebühren in der nachfolgenden Höhe verlangen: Für eine Stornierung bis zum 31. Tag vor Reiseantritt 10%, bis zum 21. Tag vor Reiseantritt 20 %, bis zum 11. Tag vor Reisantritt 40 % danach 80%.
  • Die Inhaber eines Beherbergungsbetriebes haben nach Treu und Glauben eine nicht in Anspruch genommene Unterkunft anderweitig zu vermieten und müssen sich das dadurch Ersparte auf ihren Erfüllungsanspruch anrechnen lassen.
  • Dem Gast bleibt der Nachweis vorbehalten, dass dem Beherbergungsbetrieb ein geringerer Schaden entstanden ist.
  • Die Rücktritterklärung ist an den Beherbergungsbetrieb zu richten und sollte im Interesse des Gastes schriftlich erfolgen. Nichtbereitstellen der Beherbergungsleistung

 

§ 4 Nichtbereitstellen der Beherbergungsleistung

  • Das Nichtbereitstellung der Unterkunft begründet eine Schadensersatzpflicht der Inhabers des Beherbergungsbetriebes dem Gast gegenüber.



§ 5 Mängel der Beherbergungsleistung

  • Der Beherbergungsbetrieb haftet für die ordnungsgemäße Erbringung der vertraglich vereinbarten Leistung. Weist die gemietete Unterkunft einen Mangel auf, der über eine bloße Unannehmlichkeit hinausgeht, hat der Gast den Inhabern des Beherbergungsbetriebes oder dessen Beauftragten den Mangel unverzüglich anzuzeigen und Abhilfe zu verlangen.



§ 6 Haftung

  • Der Beherbergungsbetrieb haftet nicht für Leistungsstörungen im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z.B. Sportveranstaltungen, Theater- und Konzertbesuche, Ausstellungen usw.) und die ausdrücklich als Fremdleistungen gekennzeichnet sind.


§ 7 Verjährung

  • Vertragliche Ansprüche sowie Schadensersatzansprüche aus dem Gastaufnahmevertrag verjähren in zwei Jahren. Ansprüche aus unerlaubter Handlung unterliegen einer Verjährung von drei Jahren.



§ 8 Gerichtsstand

  • Gerichtsstand für Klagen des Gastes gegen den Beherbergungsbetrieb ist ausschließlich der Sitz des Beherbergungsbetriebes.
  • Für Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts oder Personen, die keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland haben, wird als ausschließlicher Gerichtsstand für Klagen des Beherbergungsbetriebes der Sitz des Beherbergungsbetriebes vereinbart.


§ 9 Unwirksamkeit

  • Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Gastaufnahmevertrages oder der Gastaufnahmebedingungen führt nicht zur Unwirksamkeit des gesamten Vertrages. Gleiches gilt für etwaige Vertragslücken. Die Berichtigung von Irrtümern, insbesondere von Schreib- oder Rechenfehlern in schriftlichen Angeboten, Bestätigungen oder Prospekten des Beherbergungsbetriebes, bleibt vorbehalten. Abweichungen und Nebenabreden müssen schriftlich festgehalten werden.